Routinen: plane KI-Aufgaben, die auf deinem Rechner laufen

Eine Routine ist ein gespeicherter Prompt nach Zeitplan — täglich, wöchentlich, stündlich oder auf Abruf. Sie läuft ohne Oberfläche über deinen eigenen Schlüssel, speichert das Ergebnis als Unterhaltung und benachrichtigt dich, wenn sie fertig ist.

Das More-AI-Team · Aktualisiert am 14. Juni 2026

Was eine Routine ist

Stell dir eine Routine wie einen Dauerauftrag für deinen Assistenten vor: „Fass jeden Morgen zusammen, was sich in diesem Ordner geändert hat“, „Entwirf jeden Freitag einen Wochenstatus aus meinen Notizen“, „Prüf jede Stunde die TODOs dieses Repos“. Du schreibst den Prompt einmal, wählst einen Zeitplan, und More AI führt ihn im Hintergrund aus — lokal, über dieselbe Engine und denselben Schlüssel wie eine normale Unterhaltung.

Jeder Lauf wird als vollständige Unterhaltung in einer Posteingang-artigen Historie gespeichert, mit Ungelesen-Markierungen — so kannst du Lauf für Lauf nachvollziehen, was der Agent getan hat.

Deine erste Routine erstellen

Routinen leben an zwei Orten: Cowork → Geplant (für Projektaufgaben) und Code → Routinen (für Repository-Aufgaben). Klick auf „Neue Routine“, gib ihr einen Namen und einen Aufgaben-Prompt, wähle das Projekt oder den Repo-Ordner, den sie lesen darf, dann das Modell und die Frequenz — Intervall, täglich, wöchentlich, einmalig oder manuell.

Ein Wachhalten-Schalter nutzt einen echten Energiespar-Blocker, damit geplante Läufe auch auf einem Laptop wirklich starten, der sonst in den Ruhezustand ginge.

Der Bildschirm „Geplante Aufgaben“ mit Routine-Karten und ihrer Lauf-Historie

Was Routinen dürfen (und was nicht)

Weil bei einem Lauf ohne Oberfläche niemand zuschaut, laufen Routinen bewusst nur mit Lesewerkzeugen — freigabepflichtige, destruktive Aktionen werden zurückgehalten. Mit aktivierter Websuche kann eine Routine auch Seiten aus dem Internet abrufen, womit Muster wie ein „Morning Digest“ ganz ohne zusätzliche Dienste funktionieren.

Ideen zum Klauen

Ein paar Muster, die sich in der Praxis bewährt haben:

  • Morning Digest: durchsuch das Web nach News zu deinen Themen und fass die wichtigsten zusammen.
  • Wochenrückblick: lies die Notizen dieser Woche in einem Projektordner und entwirf ein Status-Update.
  • Repo-Wache: durchsuch ein Repository nach neuen TODO/FIXME-Kommentaren und liste sie nach Datei auf.
  • Content-Pipeline: verwandle die rohen Notizen von gestern jede Nacht in eine aufgeräumte Gliederung.

Häufige Fragen

Was darf eine Routine von sich aus tun?

Routinen laufen im Hintergrund nur mit Lese-Werkzeugen — abgesicherte, zerstörerische Aktionen sind gesperrt, da niemand zusieht. Mit aktivierter Websuche können sie zusätzlich Seiten aus dem Internet abrufen.

Laufen Routinen, wenn mein Laptop schläft?

Ein „Wachhalten“-Schalter nutzt einen echten Energiespar-Blocker, sodass geplante Läufe selbst auf einem Laptop starten, der sonst einschlafen würde.

Wo sehe ich, was eine Routine getan hat?

Jeder Lauf wird als vollständige Unterhaltung in einem Posteingang-artigen Verlauf mit Ungelesen-Markierungen gespeichert, sodass du die Arbeit des Agenten Lauf für Lauf nachvollziehen kannst.

Welche Aufgaben eignen sich für eine Routine?

Alles, was du sonst nach Zeitplan aus deinen Dateien oder dem Web erledigen würdest — ein morgendlicher News-Digest, ein aus deinen Notizen entworfener Wochenstatus, ein stündlicher Scan der TODOs eines Repos oder das nächtliche Verwandeln roher Notizen in eine saubere Gliederung.

Nutzen Routinen meinen API-Schlüssel und kosten Geld?

Ja — eine Routine läuft über denselben Anbieter und Schlüssel wie eine normale Unterhaltung, jeder Lauf kostet also die Token, die er verbraucht. Mit einem lokalen Modell fallen keine Kosten pro Lauf an.

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